Webradio und Livestream

Spezialtipp

Schwetzinger SWR Festspiele

Bild: SWR/Kristina Schäfer

Samstag, 20:03 Uhr SWR2

SWR2 Das musikalische Quintett

Schwetzinger SWR Festspiele

Eindrücke und Gespräche rund um alte und neue Aufnahmen. Das musikalische Quintett v.li.: Sabine Fallenstein, Jörg Lengersdorf, Jan Brachmann, Susanne Benda, Sebastian Sternal

Tagestipp

Heute, 23:05 Uhr Deutschlandfunk

Lange Nacht

Mächtig, direkt und gewaltfrei Die Lange Nacht über den Kampf um Chancengleichheit in den USA Von Michael Groth Regie: Klaus-Michael Klingsporn (Wdh. v. 5./6.9.2020) Museen in Mississippi und Alabama erzählen die Geschichte des Rassismus und der Bürgerrechtsbewegung. Es ist eine offene Wunde - das zeigte jüngst die Rede des ehemaligen Präsidenten Barack Obama auf der Trauerfeier des Bürgerrechtlers John Lewis. Die ersten, die die Verhältnisse ändern wollten, waren die schwarzen Soldaten, die aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrten. Sie hatten ihr Leben riskiert, doch zuhause blieben sie Bürger zweiter Klasse. Die weiße Mehrheit sprach von "Separate but equal" - getrennt, aber gleich - wobei von gleich keine Rede sein konnte: Es folgte ein langer Kampf der Afroamerikaner, angeführt von Martin Luther King, bis zu dessen Ermordung 1968. Afroamerikaner waren und sind physischer Gewalt ausgesetzt, wenn sie gleiche Rechte fordern. Die Täter - Polizisten wie Zivilisten - blieben weitgehend ungestraft. Die Gewalt ist auch strukturell: Ging es früher um demokratische Mitsprache und um das Recht auf gleiche Wohnverhältnisse, ist es heute vor allem das Recht auf Bildung. Die "Lange Nacht" beschreibt, in den Worten der amerikanischen Historikerin Jill Lepore, die "ewige Spannung zwischen einem politischen Ideal von Gleichheit und Volkssouveränität und einer faktischen Ordnung, die durch eine Rassenhierarchie geprägt ist." Sie folgt den Spuren der Gewalt, des Widerstandes und der Hoffnung. In Teilen der USA herrscht bis heute ein Klima, das Rassisten in die Hand spielt. Eine historische Bestandsaufnahme - nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt und wenige Wochen vor der Präsidentenwahl am 3. November 2020.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr rbb Kultur

Berliner Philharmoniker

Mikko Franck dirigiert die Berliner Philharmoniker. Konzertaufnahme vom 20.05.2023 in der Philharmonie Berlin. Einojuhani Rautavaara: A Requiem in Our Time für Blechbläser und Perkussion EsaPekka Salonen: Karawane für Chor und Orchester Berliner Philharmoniker, Rundfunkchor Berlin Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 5 EsDur op. 82

Hörspieltipp

Heute, 09:00 Uhr MDR KULTUR

Generation Allein - Warum junge Menschen einsam sind

Von Nora Große Harmann (Wiederholung) Eigentlich müsste Nelly glücklich sein. Sie ist sympathisch, sportlich, attraktiv. Vor zwei Jahren hat die Leipzigerin ihren Ingenieursjob in Hamburg an den Nagel gehängt, um sich ihren Lebenstraum zu erfüllen: ein eigenes Yoga- Studio. Doch Nelly ist oft eben nicht glücklich. Zum Beispiel, wenn sie nach einem langen Arbeitstag die Tür ihrer Zweizimmerwohnung aufschließt und feststellt: Es ist niemand da. Einsamkeit wird mehr und mehr zum gesellschaftlichen Problem. In Großbritannien gibt es seit Beginn des Jahres ein Ministerium für Einsamkeit - Premierministerin Theresa May begründete diesen Schritt mit der "traurigen Realität des modernen Lebens". Und es geht nicht mehr nur um die Älteren! Einsamkeit trifft zunehmend auch die "Generation Y" - junge Leute in den Zwanzigern und Dreißigern. Und es stellt sich die Frage, warum fühlen sich junge Erwachsene trotz der Vielfalt an Möglichkeiten Kontakte zu knüpfen, einsam? Was genau ist Einsamkeit und wann macht sie krank? Und wie versucht die "Generation Y", die Isolation gemeinsam zu überwinden? Kann man gegen die Einsamkeit "twittern" und hilft ein "Kuschelkurs" wirklich, die emotionalen Defizite auszugleichen? Nora Große Harmann studierte Journalistik an der Uni Leipzig und Asienwissenschaften, drehte Filme, produzierte Podcasts, absoliverte ihr Voluntariat beim Mitteldeutschen Rundfunk und arbeitet seit 2022 als Redakteurin in der Redaktion Geschichte und Dokumentationen beim MDR. Regie: Silke Hildebrandt Produktion: MDR 2019 Mitwirkende: Linn Reusse - Sprecherin Nils Brünnig - Zitator (29 Min.)

Featuretipp

Heute, 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Hype, Hybris oder Hochkultur NFTs - Das Geschäft mit der digitalen Kunst Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze Wiederholung: So. 15.04 Uhr Produktion: DLF 2023

Podcast

Deutschlandfunk

Einfach leben - Frugalismus, vegane Jagd und kein Smartphone - komplette Sendung

Schielke, Mandy / Schmidt, Anne-Sophie www.deutschlandfunkkultur.de, Echtzeit

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Hörspiel-Download

NDR

Frieder Faist: Asynchron

Hörspiel von Frieder Faist Ein Synchronsprecher zieht in diesem mit Witz, Lakonie und einem guten Schuss Melancholie ausgestatteten Hörmonolog Bilanz über sein Leben im Schatten der Filmstars, denen er seine unverwechselbare Stimme leiht. Eine Paraderolle für Christian Brückner, den wohl bekanntesten deutschen Synchronsprecher und Stimme von Robert de Niro. Mit Christian Brückner Regie: Henning Rademacher Redaktion: Susanne Birkner Produktion: NDR 2002

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